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| IMC Wiki | Homöostase des Kalzium- und Phosphathaushaltes

Homöostase des Kalzium- und Phosphathaushaltes

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Inhaltsverzeichnis:



    An der Homöostase des Kalzium- und Phosphathaushaltes sind die Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen = Glandulae parathyreoideae), die Niere, Knochen, Haut und die C-Cellen der Schilddrüse (calcitoninproduzierende Zellen) beteiligt. Wegen seiner Bedeutung für zahlreiche vitale Funktionen unterliegt die Konstanterhaltung der Kalzium-Konzentrationen einer sehr feinen Regulation.
    Am Regelkreis sind vor allem drei Hormone beteiligt: Parathormon (PTH) aus den glandulae parathyreoideae, den Epithelkörperchen. Calcitonin, das von den C-Zellen der Schilddrüse gebildete Hormon, Vitamin-D-Hormon, von den Nieren aus dem Vitamin D der Nahrung synthetisiert.

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    Die Ausschüttung von Parathormon wird durch absinkende Kalziumionenspiegel des Blutes ausgelöst.
    Es aktiviert die Osteoklasten zum Knochenabbau und damit zur Freisetzung von Kalzium- und Phosphationen, die Ausscheidung von Phosphat und Rückresorption von Kalzium in der Niere. Darüber hinaus aktiviert es ein Enzym der Niere, welches aus Vitamin D das Vitamin-D-Hormon synthetisiert. Die Konzentrationen von Kalziumionen des Blutes steigt also unter dem Einfluss von Parathormon an. Dadurch wird die PTH-Produktion gedrosselt.

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    Steigende Kalziumionenkonzentrationen veranlassen die C-Zellen der Schilddrüse zu erhöhter Ausschüttung von Calcitonin. Dieses Hormon hemmt die Osteolyse, fördert den Kalziumeinbau der Knochen und führt antagonistisch zum Parathormon zum Absinken der Kalziumkonzentrationen. Erhöhte Konzentrationen gastrointestinaler Hormone, etwa nach Nahrungsaufnahme, stimulieren die Calcitonin-Ausschüttung und führen zu einer Deponierung des aufgenommenen Kalziums im Knochen. Calcitonin führt darüber hinaus zu einer Herabsetzung der Verdauungssekretproduktion und damit zu verlangsamter Kalziumresorption und -konzentration.
    Vitamin D wird dem Körper mit der Nahrung als Präprovitamin D2 (Ergocalciferol aus Pflanzen) oder D3 (Cholecalciferol aus Fleisch) zugeführt.

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    Durch Einstrahlung des Sonnenlichtes in die Haut entstehen die Provitamine D2 und D3. Diese werden in der Leber zu 25-Hydroxycholecalciferol synthetisiert, gelangen in dieser Form in die Niere, wo unter dem Einfluss von Parathormon schließlich 1,25-Dihydroxycholecalciferol, das eigentliche Vitamin-D-Hormon, entsteht.

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    Niedrige Kalziumionenkonzentrationen führen zu vermehrter Parathormonausschüttung. Dies veranlasst zur Vitamin-D-Hormonproduktion und mit dessen Hilfe zu gesteigerter Kalziumresorption im Darm. Vitamin-D-Hormon ist mit der Parathormonproduktion negativ rückgekoppelt und hemmt dessen Ausschüttung.
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