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Akromegalie

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Inhaltsverzeichnis:



    Definition und klinisches Bild

    Akromegalie ist eine hormonell bedingte proportionierte Wachstumsstörung durch eine Überfunktion der eosinophilen Zellen des Hypophysenvorderlappens (Adenom/Hyperplasie) mit vermehrter Produktion des Wachstumshormons (Somatotropin). Dies führt nach dem Schluss der Epiphysenfugen zu einer Vergrößerung der Akren (Hände, Füße, Kinn und Nase).

    Klinische Symptome
    • rheumatische Schmerzen
    • Verdickung der Nase, wulstige Lippe
    • Vergrößerung der Zunge und Ohren
    • extremes Wachstum des Unterkiefers mit Progenie
    • Vorwölbung der Jochbeine und Erweiterung der Kieferhöhlen
    • Sehstörungen durch den Druck der Hypophyse auf das Chiasma opticum

    Nachweis

    "Blickdiagnose"

    Labor: Bestimmung des Somatotropins (STH) und des Insulin-like Growth Faktors (IGF-I, Somatomedin)

    Röntgen: vergröberte Knochenstruktur, Kortikalisverdickung, Hyperostosis frontalis interna, Vergrößerung der Sinus maxillares und frontalis, Ausweitung der Sella turcica

    MRT: zur Beurteilung der hypophysären Raumforderung

    Therapie und Prognose

    • mikrochirurgische transsphenoidale Adenomexstirpation eines Hypophysenvorderlappenadenoms
    • modellierende Osteotomie
    • medikamentös mit Dopaminantagonisten


    Quellen

    • Peters KM (Hrsg.) (2002), Knochenkrankheiten