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| IMC Wiki | Anatomie der Maxilla als zentraler Knochen des Mittelgesichtes

Anatomie der Maxilla als zentraler Knochen des Mittelgesichtes

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Der Oberkiefer (Maxilla) ist der zentrale Knochen des Mittelgesichtes bzw. des Gesichtsschädels (Viszerokranium). Als Mittelgesicht werden die Knochen des Gesichtsschädels ohne die Mandibula bezeichnet. Das Viszerokranium wird gebildet aus:
  • 1 Siebbein = Os ethmoidale
  • 2 Tränenbeine = Os lacrimale
  • 2 Nasenbeine = Os nasale
  • 1 Pflugscharenbein = Vomer
  • 2 untere Nasenmuscheln = Concha nasale inferior
  • 2 Gaumenbeine = Os palatinum
  • 2 Jochbeine = Os zygomaticum
  • 2 Oberkieferknochen = Maxilla
  • 1 Unterkieferknochen = Mandibula
Im Gegensatz zum Unterkiefer ist der Oberkiefer fest mit dem Neurokranium verbunden. Die Fixierung erfolgt über bindegewebige Suturen, die gleichzeitig Wachstumszentren darstellen.

Aufbau

#pic# #pic#

Die Knochen sind meist dünn, membranartig, und umschließen die Hohlräume des Mittelgesichtes wie:
  • Kieferhöhle
  • Nase
  • Siebbeinzellen
  • Keilbeinhöhle
  • Orbita
Die Leichtbauweise hilft, Gewicht zu sparen. Die Kaukräfte werden durch drei Pfeiler auf den Schädel übertragen, die durch trajektorielle Anordnung der Knochenbälkchen gekennzeichnet sind. Diese Pfeiler stellen geeignete Orte zur Fixation von Platten und Schrauben dar (Processus frontalis maxillae, Processus zygomaticus maxillae, Processus alveolaris).

Maxilla

Die Maxilla ist der zentrale Knochen des Mittelgesichtes und beteiligt sich an der Wandbildung von Orbita und Nase sowie am Aufbau des Gaumens.
#pic#

Die Maxilla entwickelt sich als größter Deckknochen im Oberkieferwulst des 1. Branchialbogens.

Fortsätze

Man gliedert die Maxilla in einen zentralen Körper, der die Kieferhöhle enthält, und 4 Fortsätze, die den Kontakt zu den umgebenden Gesichtsknochen bilden: #pic# #pic#

Processus frontalis

Der Stirnfortsatz, processus frontalis maxillae, #pic# #pic# #pic# #pic# #pic# #pic# #pic# ist nach oben gerichtet und legt sich mit seinem gezackten oberen Rand dem Stirnbein an. Sein vorderer Rand stößt an das Nasenbein, os nasale, und sein hinterer Rand an das Tränenbein, os lacrimale.

Processus zygomaticus

Der Jochbeinfortsatz, processus zygomaticus maxillae, #pic# #pic# #pic# #pic# weist zur Seite und tritt über eine rauhe Fläche mit dem Jochbein in Kontakt. Sein unterer, freier Rand wird als crista zygomaticoalveolaris #pic# bezeichnet und stellt aus biomechanischer Sicht den kräftigsten der 3 Kaudruckpfeiler dar.

Processus palatinus

Der Gaumenfortsatz, processus palatinus maxillae, #pic# #pic# bildet den vorderen, größten Teil des harten Gaumens. Er stößt hinten in der sutura palatina transversa an die lamina horizontalis des Gaumenbeins #pic# #pic#, die den hinteren, kleineren Teil des harten Gaumens bildet, und gewinnt über die sutura palatina mediana Anschluss an den gegenseitigen Gaumenfortsatz. Der processus palatinus ist um eine Molarenbreite kürzer als der Oberkieferkörper, so daß der den Weisheitszahn tragende, hintere Abschnitt des Alveolarbogens und der den Alveolarbogen abschließende processus retromolaris maxillae nach distal vorspringen. Auf dieser Höhe liegt zwischen dem Übergang des Alveolarfortsatzes in den Oberkieferkörper und der lamina horizontalis des Gaumenbeins das foramen palatinum majus #pic#. Hier mündet der canalis palatinus major #pic# #pic#, der den N. palatinus major und die A. palatina descendens enthält. Die Leitungsbahnen hinterlassen auf der Oralseite des knöchernen Gaumens nach vorn ziehende Furchen, sulci palatini, die in einigen Fällen durch parallel zu ihnen verlaufende Knochenvorsprünge, spinae palatinae, vertieft werden.

Processus alveolaris

Der die Zahnfächer, alveoli dentales, tragende Alveolarfortsatz, processus alveolaris maxillae, #pic# #pic# #pic# #pic# oder parabolische Alveolarbogen, arcus alveolaris, entwickelt sich wie der entsprechende Alveolarteil des Unterkiefers erst nach der Geburt mit dem Durchbruch der Zähne und wird nach Zahnverlusten rasch resorbiert. Vor allem im Frontzahnbereich sind die Alveolenwülste, juga alveolaria, auf der vestibulären Fläche auffällig. Die Projektion der Grenzlinie zwischen corpus maxillae und dem processus alveolaris liegt etwa auf Höhe des Abganges des processus palatinus.

Facies

Der Oberkieferkörper, Corpus maxillae, besitzt 4 Flächen, die als
facies nasalis (mediale Fläche, zur Nasenhöhle gerichtet),
facies orbitalis (obere Fläche, zur Augenhöhle gerichtet),
facies anterior (vordere Fläche, zum Gesicht gerichtet) und als
facies infratemporalis (hintere Fläche, zur Unterschläfengrube gerichtet) bezeichnet werden.

Facies nasalis

Die facies nasalis maxillae #pic# #pic# #pic# zeigt eine große Öffnung, hiatus maxillaris, welche die Kieferhöhle mit der Nasenhöhle verbindet. Im hinteren Abschnitt der facies nasalis läuft eine annähernd vertikal gestellte Rinne, der sulcus palatinus major maxillae #pic#, abwärts. Sie wird durch eine komplementäre Rinne des Gaumenbeins zum canalis palatinus major #pic# ergänzt, der den nervus palatinus major und die arteria palatina descendens enthält.

Facies orbitalis

Die facies orbitalis maxillae #pic# #pic# #pic# bildet den größten Teil des Bodens der Orbita. Im hinteren Drittel beginnt an der fissura orbitalis inferior #pic# eine Furche, sulcus infraorbitalis, die in den canalis infraorbitalis #pic# führt. Im Infraorbitalkanal verlaufen der nervus infraorbitalis und die arteria- mit der vena infraorbitalis.

Facies anterior

Die facies anterior maxillae #pic# #pic# #pic# wird von den Weichteilen des Gesichts bedeckt. Hier liegt das foramen infraorbitale #pic# als Druckpunkt des Trigeminusastes. Darunter und hinter dem Alveolarjugum der Eckzahnwurzel liegt die fossa canina #pic#. Sie ist ein wichtiger Orientierungspunkt bei der operativen Eröffnung der Kieferhöhle. Der mediale Rand der facies anterior umrahmt den birnenförmigen Eingang in die Nasenhöhle, apertura piriformis, und läuft unten in einen kleinen Knochensporn, spina nasalis anterior #pic#, aus, der der Befestigung des knorpeligen Nasenseptums dient. Beide Oberkiefer sind vorn durch die sutura intermaxillaris miteinander verbunden.

Facies infratemporalis

Die facies infratemporalis maxillae #pic# #pic# #pic# bildet die Rückfläche des Oberkiefers und liegt hinter dem Jochbeinfortsatz. Sie trägt auf mittlerer Höhe einen Höcker, tuber maxillae, der sich während der Ausdehnung der Kieferhöhle entwickelt. Das tuber maxillae wird von mehreren (meist 2) kleinen Öffnungen, foramina alveolares, zum Eintritt der nervi und arteriae alveolares superiores posteriores bzw. Austritt der gleichnamigen venae durchbohrt, die sich meist in einen Kanal, canalis alveolaris posterior, #pic# zu den hinteren Molaren fortsetzen. Der hintere Kanal vereinigt sich mit dem die nervi alveolares superiores anteriores und die arteria und vena alveolaris superior anterior führenden canalis alveolaris anterior #pic#, der kurz vor Öffnung des canalis infraorbitalis #pic# ins foramen infraorbitale #pic# #pic# abgeht und in der vorderen Wand der Maxilla nach unten und hinten zieht, um in seinem Verlauf feine Seitenkanälchen zu den restlichen Oberkieferzahnwurzeln abzugeben. Meist sind die Kanäle zur Kieferhöhle geöffnet und werden nur von Schleimhaut bedeckt, so daß die dort ziehenden Nervenfasern bei Kieferhöhlenentzündungen leicht in Mitleidenschaft gezogen werden und dentale Algesien vortäuschen können. Neben den auf Höhe des tuber maxillae eintretenden Hauptarterien werden andere Knochenabschnitte (Knochengewebe und Knochenmark) durch akzessorische, kleinere Arterien versorgt, deren Eintrittslöcher als foramina nutritia bezeichnet werden. Diese foramina werden gehäuft auf dem harten Gaumen, #pic# #pic# auf der vestibulären Seite des processus alveolaris und auf der äußeren Seite der processus frontalis und der angrenzenden facies anterior maxillae gefunden.

Os incisivum

Als Zwischenkieferknochen, os incisivum, #pic# #pic# bezeichnet man den Teil des Oberkiefers, der die Schneidezähne trägt. Er wurde von J. W. von Goethe 1784 beim Menschen entdeckt. Durch die sutura incisiva ist das os incisivum mit dem Gaumenfortsatz der Maxilla verbunden. Der Zwischenkieferknochen ist wie alle anderen Knochen des Gesichtsschädels paarig angelegt. Obgleich der Zwischenkiefer aus einer selbständigen Anlage entsteht, ist er am Erwachsenenschädel fest mit dem Oberkiefer verbunden und bildet den vordersten Teil des harten Gaumens. Am Schädel von Kindern und Jugendlichen ist er durch die noch offene sutura incisiva deutlich erkennbar. Seltener ist diese Nahtspalte auch noch am Schädel von Erwachsenen zu finden. Von der Nasenseite her tritt beiderseits des Nasenseptums #pic# #pic# #pic# #pic# der canalis incisivus #pic# #pic# zwischen os incisivum und Gaumenfortsatz ein. Die beiden Kanäle vereinigen sich und münden auf der Mundhöhlenseite hinter den mittleren Schneidezähnen am foramen incisivum oder nasopalatinum. Der canalis incisivus führt den nervus nasopalatinus und die gleichnamige Arterie zur Gaumenschleimhaut. Hinter dem foramen palatinum majus sind regelmäßig auch 2 oder mehrere kleinere Öffnungen erkennbar, bei denen es sich um die foramina palatina minora des Gaumenbeins handelt, die Leitungsbahnen aus dem canalis palatinus minor #pic# als Abspaltung aus dem canalis palatinus major zur Schleimhaut des weichen Gaumens führen.

Muskelapparat

Am Oberkiefer haften Muskeln sowohl an der
Außenseite
mimische Muskulatur und Kaumuskulatur
#pic#

als auch an der
Innenseite
Gaumen- und Pharynxmuskulatur können zu sekundären Verlagerungen von frakturierten Skelettteilen führen.
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Insbesondere die kräftigen Gaumenmuskeln Palatoglossus und Palatopharyngeus, die auch die Zunge fixieren, können nach Frakturen zu distokaudalen Verlagerungen und - unter Umständen - zu Atemwegsverlegungen führen.

Gefäße

#pic# #pic#

In der Umgebung des Oberkiefers und des Mittelgesichtes verlaufen folgende größere Gefäße:
  • Arteria palatina
  • Arteria infraorbitalis
  • Arteria maxillaris
  • Arteria facialis
  • Arteria nasopalatina

Weiterführende Artikel

> Kiefer