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| IMC Wiki | Ekzeme, Urtikaria, Arzneimittelexanthem

Ekzeme, Urtikaria, Arzneimittelexanthem

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Ekzem

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Dermatitiden (Ekzeme) sind Entzündungen der Epidermis und oberen Koriumschichten.
  1. vulgäres Ekzem (toxisch, allergisch, Kontaktdermatitis)
  2. konstitutionelles Ekzem (Seborrhoisches, endogenes Ekzem)
  3. dyshidrotisches Ekzem
  4. nummulär-mikrobielles Ekzem
Klinik:
Papeln, Bläschen, Erythem, Ödem, nässende Flächen, Krusten, Schuppen

Therapie:
Zahlreiche dermatologisch-therapeutische Maßnahmen sind möglich. In Eilfällen hilft Kortison.

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Seborrhoische Ekzeme sind Erkrankungen unbekannter Ursache, die sich vor allem im Beeich des behaarten Kopfes und der Schweißrinnen chronisch oder subakut entwickeln.

Urtikaria

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  1. akut allergisch (IgI vermittelte AG-AK-Reaktion);
    Antigene sind Proteine, Polysaccharide
  2. Urtikaria vom Serumtyp (IgG, IgM)
  3. Mediatoren Typ III, z. B. Arzneimittel
  4. physikalische Urtikaria (Druck-Kälte-Urtikaria)
  5. Kontakturtikaria (Quallen, Brennesseln usw.)

Arzneimittelexanthem

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Durch Arzneimittel bedingte Immunreaktionen der Haut führen zu: Urtikaria (s. o., verschiedene Arzneimittel).
  • makropapulöses Exanthem
  • vesikobullöse Reaktionen (z. B. Sulfonamide)
  • Lyell-Syndrom (Barbiturate, Allopurinol)
  • hämorrhagisch-purpuriforme Reaktionen (Penicillamine, Zytostatika, Pyrazolone, Gold)
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Urtikaria, Nesselfieber, tritt akut oder chronisch auf verschiedene Reize. Kennzeichnend für alle Formen ist die dermale Mastzellendegranulation. Hierdurch werden Mediatoren ausgeschüttet, welche die Hautreaktionen auslösen (vgl. Überempfindlichkeitsreaktionen.)

Klinik der Immunläsionen der Haut:

Symptomatik:
eine Vielfalt von Effloreszenzen und deren Überlagerung

Diagnose:
immunologische Testung

Therapie:
Bei dem Wunsch nach schneller Normalisierung eignet sich die Behandlung mit Kortison oder Immunsuppressiva sowie Antihistaminika (H1-Rezeptoren-Blockade) adrenerge β-Mimetika. Jede individuelle Therapie beruht auf einer exakten Diagnose:
  1. Beseitigung des krankmachenden Agens
  2. Analyse des Medikamentengebrauches und der Lebensgewohnheiten einschließlich Essgewohnheiten - Korrekturen
  3. Analyse des Umfeldes am Arbeitsplatz evtl. Arbeitsplatzwechsel

Therapie des anaphylaktischen Schocks

  • β-Mimetika (Adrenalin s.c. 0,3-0,5 ml 1:1000)
  • Antihistaminika (i.v. oder i.m.)
  • Hydrokortison (300-1000 mg)