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Calciumfraktionen

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Inhaltsverzeichnis:



    Der Calcium- und Phosphatstoffwechsel und seine Regelung werden in Homöostase des Kalzium- und Phosphathaushaltes detailliert dargestellt.

    Calcium ist mit einer Masse von 28 mol/kg Körpergewicht im Skelett deponiert. Nur rund 1 % befinden sich in der extrazellulären Flüssigkeit. Die Hälfte davon ist ionisiert, die andere Hälfte ist an Protein oder organische Säuren gebunden. Gegenüber der extrazellulären Flüssigkeit beträgt die intrazelluläre Calciumkonzentration nur ein Zehntausendstel.

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    Calcium ist für die Auslösung verschiedener Zellfunktionen als Messenger von äußerster Bedeutung, z. B. Muskelkontraktion, Leitfähigkeit von Membranen, synaptische Transporte, Drüsensekretion, Hormonausschüttung, Blutgerinnung. Die Calciumkonzentrationsdifferenz von extra- zu intrazellulär wird durch Pumpen der Zellmembranen aufrecht erhalten. Permeabilitätsänderungen der Zellmembran führen zum Einstrom von Calcium in die Zelle. Die Konzentration im Plasma beträgt 2,2-2,6 mmol/l, die Resorption (1-3 g/d) erfolgt im oberen Dünndarm, die Ausscheidung erfolgt über den Darm (60-150 mg/d) und die Niere (150-400 mg/d).

    Klinik der Störungen der Calciumhomöostase
    Die freie, ionisierte Calciumkonzentration beträgt rund 50 % des Gesamtcalciums und hängt vom Albumingehalt ab (Hypalbuminämie = erniedrigtes Ca++), Azidose senkt Ca++-Albuminbindung, Ca++ steigt an. Alkalose senkt ionisierten Ca++-Spiegel. Die Regulation erfolgt über Parathormon, Vitamin D und Calcitonin.