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| IMC Wiki | Arterielle Embolien des großen Kreislaufes

Arterielle Embolien des großen Kreislaufes

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Inhaltsverzeichnis:



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    Thromben, welche sich im linken Herzen entwickeln, z. B. bei Mitralstenose im linken Vorhof, und solche, die sich in Arterien entwickeln, können nach ihrer Ablösung von der Unterlage, der Gefäßwand, in periphere Arterien gelangen. Sie führen dort zum akuten Ischämiesyndrom.

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    Das Überleben der Gewebe hängt von der kollateralen Blutversorgung ab. In Endarterien entsteht immer ein Infarkt mit Nekrose, Entzündung, Fibrose und Vernarbung. Im Gegensatz zu thrombotischen Arterienverschlüssen ist die Embolie immer ein hochakutes Ereignis mit zahlreichen Reaktionen des Kreislaufs, der regulatorischen vasomotorischen Zentren.

    Klinik der arteriellen Embolie:
    Jede arterielle Embolie ist ein akutes, mit massiven Schmerzen und Funktionsstörungen im Ischämiegebiet einhergehendes Ereignis.

    Symptome:
    anfangs Blässe, später Rötung, Pulslosigkeit, Schmerzen, Funktionsausfall (Muskulatur, Hirngewebe, Darmlähmung), Schock

    Diagnose:
    kinischer Befund, Angiographie
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    Therapie:
    Methode der ersten Wahl ist die Entfernung des Embolus aus den Arterien mit Ballon-Kathetern. Führt sie nicht zum Erfolg, werden die verschlossenen Gefäße freigelegt, z. B. die A. mesenterica und definitiv funktionsloses Gewebe, z. B. Darmabschnitte, entfernt, wenn es nicht gelingt, mit Ringstrippern (s. o.) diese auszulösen.
    Zusatztherapie: #pic#
    Thrombolyse (Heparinprophylaxe, Lyse durch Streptokinase, Urokinase, Plasminogenaktivator). Die thrombolytische Therapie kann lokal (über Gefäßsonden) oder systemisch erfolgen.